Foyer
Die Raumaufteilung:
Das Konzept für diesen Gestaltungsvorschlag ist bestimmt durch die bestmögliche, zentrale Lage des Verkaufstresen neben der Treppe. So ist es möglich, dass im Bereich vor der Fensterfront Platz zum Sitzen geschaffen werden kann. Ein weiterer, etwas geschützterer Platz, bietet sich im hinteren Teil des Foyers, welcher aufgewertet wird durch ein das Mobiliar umgebenden Lichtkonzeptes, um auch diese ‚Nische’ attraktiv zu machen.
Der Tresen:
Das Hauptelement ist der Verkaufstresen.  Er steckt er den Bistrobereich ab. Dazu ist er so gestaltet, dass die wartenden Kunden nicht die bereits sitzenden Kunden im hinteren Foyerbereich stören können.
Die Tresenhöhe beträgt 1,15m, damit hinter dem Aufsatz ausreichend Gläser und notwendige Dinge griffbereit stehen können ohne unaufgeräumt zu wirken. Im Thekenrückraum bietet eine lange Arbeitsfläche die Möglichkeit, Teller oder Platten zu belegen. Weitere Abstellmöglichkeiten bieten Regale, die mit Metallwinkel über der Rückwand hängen und nach Bedarf auch verschoben werden können.
Die halb transparente Rückwand gibt dem Verkaufsbereich ein wenig Schutz zur Treppe, lässt die Treppe in diesem Bereich jedoch nicht gänzlich verschwinden. Außerdem erlaubt sie, zusätzliche Nutzung von Stauraum in niedrigen Teil unter der Treppe, der nicht Sitzbereich ist. Die Rückwand besteht aus Rahmen mit einer Füllung aus Acrylglas mit eingegossenen, goldenen quadratischen Plättchen (s. Muster). Hier findet man die ‚Pixel’-Anmutung wieder, die auch in der hinterleuchteten Grafik im hinteren Foyerbereich zu finden sind. Desweiteren werden die Adern aus dem Marmorstein im bestehenden Treppenauge des Foyers hier aufgenommen.
Die Glaskronleuchter runden das Bild des Verkaufstresen ab und erzeugen ein festliches Ambiente. Einige Gläser sind zersprungen, eine Anspielung auf zerspringende Gläser bei Gesang in hohen Tonlagen, die gleichzeitig eine Verbindung zur Bar erzeugen, über der sie hängen. Das Konzept der springenden Gläser kann beliebig ausgeweitet werden.

Der Sitzbereich:
Die einzelnen Sitzgruppen, aufgeteilt in 2 er, 3er und 4er Gruppen, werden mit formreduzierten Aufbaustrahlern in Szene gesetzt.
In der Verlängerung des repräsentativen Treppenhauses, ganz am Ende des Foyers wird die imposante Erscheinung des Foyers aufgegriffen mit einer künstlerischen Installation. Das Motiv entsteht durch die Überlagerung grober Pixel-Ebenen, die auf Acrylglasscheiben geduckt sind und im Zusammenspiel der aus dem 4-Farbdruck stammenden Farben cyan, magenta, gelb und schwarz das Bildmotiv ergeben. Die dahinter montierten Lampen bringen die Grafik zum Leuchten.
Ein metallisch golden hinterleuchteter Wandausschnitt links der künstlerischen Installation bringt weiteres Licht in die ansonsten ‚dunkle Nische’.
Die Farben/Gesamteindruck:
Die im gesamten Foyer vorherrschenden Farben sind das Gold in der Nische und in der Thekenrückwand, das Rot von den Sitzmöbeln und das Cremeweiß vom Tresen. Die chromfarbenen Elemente, die sich in den Möbeln und auch in den Armaturen und Geräten des Bistros wieder finden, können zusätzlich in der Tresenrückwand aufgenommen werden.

 

 

 Festspielhaus Baden-Baden – Raumkonzept WC
Das Design:
Das Design steht in Verbindung zum einen mit dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude, zum anderen finden sich hier ebenfalls die ‚Pixel’, die im Foyer zu finden sind, in den Mosaikfliesen an der Wand wieder. Profilierte Rahmen und ovale Formen in Anlehnung an das Historische verleihen den Räumen zusätzlich ein festliches Ambiente. Die nicht denkmalgeschützten Türen werden gegen Rahmentüren ausgetauscht und erhalten einen Überbau, um die Linie der Fliesen fort zu führen.
Gegen die dunklen anthrazitfarbenen Fliesen setzen sich die weißen Rahmen und die Sanitärkeramik ab. Das Chrom der Wasserhähne und der Assessoires setzen kleine Akzente. Ein weiterer Kontrast entsteht zwischen der matten Fläche der Fliesen und den glänzenden Flächen der Spiegel und der Spiegelrahmenfüllung.
Die Raumaufteilung:
Die Raumaufteilung hat sich im wesentlichem nicht verändert. Lediglich die Türe zum Pissoir hat sich weiter nach hinten geschoben, um mehr Raum vor den Handwaschbecken zu schaffen.
Der Vorraum zu den Toiletten:
Im Vorraum ist ein neuer Bodenbelag vorgesehen, der sich auch in die Toilettenanlagen fortsetzt. Ausgewählt ist eine sehr großformatige quadratische Fliese. Diese soll Ruhe in die Räumen bringen. Die Heizkörper werden mit profilierten Elementen verkleidet. Durch einen ovaler Ausschnitt, der mit einem Gitter versehen ist, kann die Luft zirkulieren.
Die Waschräume:
Einzelne Rahmen mit Spiegeln, die in die Vormauerschale flächenbündig eingelassen sind, sind wie Porträts inszeniert. In Verbindung mit den Rahmen stehen die einzelnen Korpen mit den eingelassenen Waschbecken. Jeder Waschplatz hat seinen eigenen Handtuchspender und seinen eigenen Abwurf unterhalb vom Waschbecken. Berührungslose Wasserhähne bieten zusätzlich Komfort. Für die richtige Ausleuchtung sorgen kleiner Einbaustrahler über jedem Waschplatz.
Die Toilettenräume:
Auch hier wird das Ambiente fortgesetzt. Pulverbeschichtete Glastoiletten Trennwände verleihen dem Raum etwas Ansprechendes. Die Mosaikfliesen aus dem Waschraum werden wieder aufgegriffen. Kleine Einbaustrahler über jeder Toilettenkabine leuchten den Raum gleichmäßig aus.

 

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